Chronik Feuerwehr Telgte
Seit 1885

Das Wappen

Seit 1960 sind Helm, Axt, Schlauch und Strahlrohr in dieser Form das Emblem der Freiwilligen Feuerwehr Telgte und zieren den Briefkopf der Wehr. Idee und Entwurf stammen von Günther Karthaus als er Amtswehrführer und somit Chef der Telgter Feuerwehr wurde. Die Ausführung besorgte der Telgter Graphiker Franz Krone. 1985 wurde dieses Wappen mit dem Zusatz „gegr. 1885“ versehen. Zum 100-jährigen Bestehen der Wehr, im Jahr 1985, wurde das Wappen für verschiedenste Zwecke genutzt.

Archiv FF Telgte, Löschzug Telgte

Das Wappen der Feuerwehr als Sonderstempel der Deutschen Post am Freitag den 17.05.1985. 4404 ist die alte Postleitzahl der Stadt Eine weitere Verwendung fand das Wappen auf einem Jubiläumsaufkleber, der damals den gesamten Fuhrpark zierte.

FF Telgte, Löschzug Telgte, UBM H. Dreesen

Hier auf der Windschutzscheibe unseres alten LF 16 TS Durch einen unfassbaren Zufallsfund auf einer Internetauktionsplattform wurde im April 2023 etwas sehr Besonderes entdeckt. Eine Sondermünze der Feuerwehr Telgte. Es handelt sich hier um eine Goldmünze, die wohl der spätere Wehrführer Bernhard Feldhaus in Zusammenarbeit mit der Volksbank Telgte auflegen ließ. In den Aufzeichnungen und Unterlagen der Feuerwehr wurde bisher nichts darüber erwähnt. Jedoch bestätigten einige Kameraden die Wahrheit und den Besitz einer solchen Münze aus dieser Zeit.

Goldmünze zum 100 jährigen Bestehen der Feuerwehr Telgte
Goldmünze zum 100 jährigen Bestehen der Feuerwehr Telgte

Sie besteht aus 333er Gold (8 Karat), hat einen Durchmesser von 35 mm und wiegt 11,75 g. Eine weitere Variante besteht aus Silber. Informationen, in welcher Stückzahl diese Münzen aufgelegt wurden gibt es leider nicht. Damals, 1985, lag der Preis für 1 g Feingold bei ca. 15 €, zur Zeit des Fundes dieser Münze im Internet, 2023, lag der Preis bei stolzen 58 €. (Da bei dieser Legierung nur 33,3 % Gold enthalten sind darf diese nur noch als goldhaltiges Metall bezeichnet werden.)

Archiv FF Telgte, Löschzug Telgte

In modifizierter Form nutzte Günther Karthaus dieses Wappen auch in seiner Dienstzeit als Kreisbrandmeister für den Landkreis Warendorf.