Das Göttliche
Das Göttliche
Edel sei der Mensch, Hilfreich und gut, Denn das allein Unterscheidet ihn Von allen Wesen, die wir kennen. Heil Den unbekannten, Höheren Wesen, die wir ahnen. Ihnen gleiche der Mensch. Sein Beispiel lehre uns jene glauben. Nach ewigen, ehernen, großen Gesetzen Müssen wir alle Unseres Daseins Kreise vollenden. Und wir verehren die unsterblichen, Als wären sie Menschen, Täten im Großen, Was der Beste im kleinen tut oder möchte. Denn unfühlend ist die Naatur. Es leuchtet die Sonne Über Gute und Böse, Und dem Verbrecher glänzen, Wie dem Besten, Der Mond und die Sterne. Wind und Donner, Ströme und Hagel rauschen ihren Weg Und ergreifen, Vorübereilend, Den Einen um den Andern. Nur allein der Mensch Vermag das Unmögliche. Er unterscheidet, wählet und richtet. Er kann dem Augenblick Dauer verleihen, Den Guten lohnen, den Bösen strafen, Alles irrende, schweifende Nützlich verbinden. Der edle Mensch sei hilfreich und gut. Unermüdliche schaff er Das nützliche, Rechte, Sei uns ein Vorbild jener geahnten Wesen.