Chronik Feuerwehr Telgte
Seit 1885

Löschgruppe Westbevern – Brock

5) LG Westbevern – Brock

Die Arme des Regimes reichten bis in die entlegensten Bauernschaften, und so galt für Brock genau dasselbe wie für den Rest der Wehr. Strukturen und Organisationen wurden durch Gesetze und Runderlasse umgestellt und geregelt. Als Beispiele seien hier - das Preußische Gesetzt über das Feuerlöschwesen vom 15. Dezember 1933 - der Runderlass „Angleichung der außerpreußischen Feuerwehren“ des Reichs- und Preußischen Minister des Inneren vom 12. Januar 1936 - das Gesetz über das Feuerlöschwesen („Reichsfeuerlöschgesetz“) vom 23. November 1938 genannt. Somit wurde bei der Umsetzung des Gesetzes vom 15. Dezember 1933 der Löschzug am 15. Februar 1934 aufgelöst und als VI Löschzug in die „Freiw. Feuerwehr für den Ortspolizeibezirk Telgte e. V.“ integriert und gleichzeitig Bestandteil der „Feuerwehrbereitschaft des Landkreises Münster“. 1936 wurde das Gerätehaus mit elektrischem Licht ausgestattet. Da die Wasserversorgung gerade in ländlichen Regionen immer sehr zu wünschen übrig ließ forderte man 1936, das in Gebieten in denen nicht die Ems, die Bever oder der Eltinger – Mühlenbach zu erreichen sind, 24 Feuerlöschteiche durch den Reichsarbeitsdienst angelegt werden. In den schweren Kriegsjahren erfüllten die Feuerwehrmänner ihre sich selbst auferlegte Pflicht. Da sie jedoch von Telgte aus erst spät mit einer modernen Spritze ausgestattet wurden, konnten sie nur in beschränkten Maß überörtlich eingesetzt werden. Um 1940 wurde die große Spritze, die bisher in Telgte stand, nach Brock verlegt. Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Telgte 1944 wurde die vorhandene Saug – und Handdruckspritze an die Kaseinwerke der Firma Rodatz, Strohmeyer & Co. abgegeben. Trotz allem wurden die Kameraden im Felde nicht vergessen und regelmäßig Feldpostbriefe an sie geschrieben. Beim Einmarsch der Engländer 1945 kam es zu einigen Bränden.